Montag, 25. November 2019

Bookbirthday "SnowFyre" + Gewinnspiel ♥

Vor genau 3 Jahren hat der Debütroman von der lieben Amy Erin Thyndal das Licht der Welt erblickt und das möchte ich gemeinsam mit der Autorin feiern :D

Deswegen würde ich euch gerne nochmal ihren Roman vorstellen, falls ihr das Buch noch nicht kennt ;)

Bei "SnowFyre" handelt es sich um den ersten Teil der Königselfen-Reihe von Amy Erin Thyndal. Das Buch entführt den Leser in die magische Welt der Sommer- und Winterelfen, die es gemeinsam mit den Protagonisten zu entdecken gibt.
Im ersten Band steht die gefühlskalte Winterelfe Fyre im Mittelpunkt, deren Herz es gilt durch einen Funken Liebe wieder aufzutauen.

Hier der Klappentext:
"Schnee, Frost und Eis – das ist die Welt der gefühlskalten Winterelfe Fyre. Schon lange hat sie die Wärme sowohl aus den Korridoren des Winterhofes als auch aus ihrem Herzen verbannt. Doch nun ist sie gezwungen, die nächsten Wochen am Hof des Sommerkönigs zu verbringen und in dessen unerträglicher Hitze den Frühling herbeizuführen. Und das auch noch mit Ciel, dem Prinzen des Sommerhofes, der es einst geschafft hat, ihr Herz zum Schmelzen zu bringen. Aber das wird ihm dieses Mal nicht gelingen. Dieses Mal wird sie ihr Herz vor den Verbrennungen schützen, die er hinterlassen hat…"

Mich konnte der Auftakt damals unglaublich begeistern und war irgendwie auch der Grund, warum ich zu weiteren Büchern aus dem Hause von Dark Diamonds gegriffen habe. Dieses Buch war nämlich tatsächlich das erste, welches ich von diesem Verlagsableger gelesen habe :D

Wollt ihr mehr wissen? Dann habe ich hier nochmal meine Rezension zum Buch für euch ;)

Seit mich das Buch so verzaubert hat, stehe ich auch in Verbindung mit der Autorin selbst. Schaut dafür auch gerne mal bei meinem Interview mit ihr vorbei.

Weitere Bücher der Reihe

(mit einem Klick auf das Cover kommt ihr zur jeweiligen Rezension)

 

Gewinnspiel

Na neugierig geworden? Dann habe ich gute Nachrichten für euch: Die Autorin verlost zur Feier des Tages drei Ebooks der Königselfenreihe nach Wahl!

Was ihr dafür tun müsst? Ganz einfach schaut auf meiner Facebook und Instagram Seite vorbei, hinterlasst einen Kommentar, in dem ihr die gestellte Frage beantwortet und schon seid ihr im Lostopf :D
Weitere Lose könnt ihr bei der Autorin selbst oder den anderen teilnehmenden Blogs sammeln.

Viel Spaß beim Mitmachen und Lesen der Reihe ;)

Freitag, 15. November 2019

[Rezension] Es ist dein Planet




Buchtitel: Es ist dein Planet - Ideen gegen den Irrsinn
Autor: Sascha Mamczak und Martina Vogl
Verlag: heyne fliegt
Seitenanzahl: 225
Sprache: Deutsch







Klappentext


Klimakatastrophe, Meere voller Müll, zubetonierte Landschaften – mit diesem Irrsinn machen die Erwachsenen den Planeten kaputt und klauen ihren eigenen Kindern die Zukunft. Das ist jedenfalls Pauls Meinung. Und genau so sagt er es auch seinem Lehrer in der Projektwoche zum Thema Umwelt. Doch er ahnt nicht, was er damit lostritt. Denn es geht nicht nur darum, wer was vermasselt hat. Es geht vor allem darum, wie man es besser machen kann ...



Erster Satz


"Schuld an der ganzen Sache war Paul."



Meine Meinung


Umweltschutz, Klimawandel, Artensterben - Themen, die zur Zeit sehr stark diskutiert werden und an denen kein Weg mehr vorbei führt. Jeder wird auf irgendeine Art oder Weise damit konfrontiert und hat seine eigene Meinung dazu. Da die Protestaktionen von Umweltdemonstranten und die Fridays for Future Bewegung immer größer wird, war es nur eine Frage der Zeit, bis diese umstrittene Diskussion auch seinen Weg in die Literatur findet.

"Es ist dein Planet" ist ein Buch, welches genau diese aktuellen Probleme auf der Erde aufgreift und darüber diskutiert, im Speziellen auch darüber, was man dagegen tun kann. Die Gedanken werden als eine Art Projektarbeitsstunde in der Schule dem Leser näher gebracht. Eine provokante Äußerung sorgt dafür, dass sich sechs Schüler zusammenfinden, die gemeinsam überlegen, was auf der Erde so grundsätzlich schief läuft, und eigene Ideen gegen den "Irrsinn" entwickeln. 
Ihr Erwachsenen habt es doch vermasselt
Mit dieser inhaltlichen Aufmachung wird eigentlich auch schon die Hauptzielgruppe dieses Buches deutlich: Schüler, vorzugsweise alle ab Jahrgang 2000, wie dem Abspann zu entnehmen ist. Meiner Meinung nach eignet sich das Buch wirklich wunderbar für Schüler oder Leute, die langsam mit dem Thema in Berührung kommen. Denn es werden grundsätzliche Probleme der Erde vorgestellt und sich an das Thema herangetastet. Fragen werden aufgeworfen, die zum Weiterdenken und eigenem Auseinandersetzen mit dem Thema Umwelt- und Klimaschutz anregen. Für jemanden wie mich, der jetzt zum Beispiel durch sein FöJ schon sehr viel damit in Berührung gekommen ist und auch tiefgreifend darüber diskutiert, dem wird das Buch nicht allzu viele neue Erkenntnisse bringen. Größtenteils werden hier die bereits großräumig diskutierten Probleme angesprochen. Erfahrene "Umweltaktivisten" werden außer ein paar möglicherweise anregenden Gedankengängen nicht viel mehr aus diesem Buch herausziehen können, weshalb ich es eher Leuten empfehlen würde, die sich neu mit dem Thema auseinandersetzen wollen.

Was ich allerdings sehr spannend finde und der Grund ist, weshalb es vielleicht doch auch für “Umweltaktivisten” zumindest einen kleinen Blick Wert ist, das sind die unterschiedlichen Meinungen und Positionen der Schüler vor allem zu Beginn. Die Sechsergruppe bietet mit ihren Ansichten einen ziemlich guten Querschnitt der Gesellschaft, wodurch man auch mal mit anderen Meinungen in Berührung kommt und diese möglicherweise auch verstehen lernt. Gerade diese verschiedenen Blickwinkel auf die Situation waren für mich unheimlich interessant, weil es wie ich finde, gerade bei einem so großen und tiefgreifenden Problem, wichtig ist, die anderen Meinungen zu kennen und auch ein Stück weit zu verstehen. Auf die Ideen, die gegen Ende des Buches vorgestellt werden, möchte ich nicht weiter eingehen, da muss jeder selbst entscheiden, inwieweit er sie als sinnvoll ansieht.
Niemand kann beweisen, dass es etwas bringt, wenn gerade ich mich ändere.
Das Buch ist in einem einfachen und lockeren Schreibstil geschrieben, was das Lesen sehr kurzweilig macht, aber eben auch auf die mögliche Zielgruppe abgestimmt ist. Sehr schön und ein echter Blickfang sind die Illustrationen, die einem immer mal wieder auf den Seiten begegnen. 
Etwas störend fand ich hingegen die relativ lange Ansprache der Autoren am Ende, da sie, wie ich finde, einige vorher sehr durchdachten und tiefgreifenden Aussagen in gewisser Weise widersprechen. Dieser Widerspruch wird von den Autoren zwar versucht klein zureden, für mich ist er aber dennoch da und aus diesem Grund etwas störend.


Fazit


Dieses Buch setzt sich auf erzählende und anschauliche Weise mit den aktuellen Themen der Umweltzerstörung und des Klimawandels auseinander. Empfehlen würde ich es vor allem Neulingen in diesem Bereich, Leuten, die sich näher damit auseinandersetzen wollen und in erster Linie jungen Schülern, die das Buch vielleicht sogar als Anlass für ein eigenes Klassengespräch über das Thema nehmen.




Sonntag, 10. November 2019

1000 Fragen an mich selbst #1


Ich habe diese coole Aktion bei Lesepanda entdeckt. Ursprünglich stammt sie jedoch von Pink-e-Pank, wo ihr auch mehr zum Ursprung der Fragen erfahren könnt.

Die Fragen haben mich sehr interessiert, da ich beim Durchlesen bei einigen Fragen doch überlegen musste, was ich denn jetzt an dieser Stelle geantwortet hätte. Da es auch eine gute Gelegenheit ist, mich noch ein wenig näher auf dem Blog vorzustellen, werde ich auch einfach mal diese 1000 Fragen an mich selbst beantworten. Vielleicht hilft es mir auch dabei, selbst etwas Neues über mich zu lernen und mir etwas klarer darüber zu werden, was ich will xD

Ich weiß noch nicht genau, wie oft ich dazu kommen werde, mich an die Fragen zu setzen. Aber ich werde versuchen in regelmäßigen Abständen jeweils 20 Fragen zu beantworten.


1. Wann hast du zuletzt etwas zum ersten Mal getan?
Die Frage ist gleich ziemlich schwierig zum Beginn :D Also das letzte Mal, wo ich etwas bewusst zum ersten Mal gemacht habe, war vor einer Woche, wo ich ein Uhugewölle auseinander genommen habe. Empfindlichen Nasen oder Mägen kann ich diese Erfahrung übrigens nicht empfehlen xD

2. Mit wem verstehst du dich am besten? 
Ich verstehe mich eigentlich mit allen ziemlich gut, da es in meiner Natur liegt, Problemen mit anderen möglichst aus dem Weg zu gehen. Aber am allerbesten verstehe ich mich glaube wirklich mit mir selbst (auch wenn das vielleicht etwas komisch klingt :D). Ich habe einfach gerne meine Ruhe und fühle mich am wohlsten, wenn ich das machen kann, was mir gefällt, ohne dabei ständig auf andere Rücksicht nehmen zu müssen.

3. Worauf verwendest du viel zu viel Zeit? 
Unnötiges Surfen im Internet. Meistens mache ich meinen Laptop an, da ich eigentlich eine ganz bestimmte Sache machen oder suchen wollte, doch dann sehe ich plötzlich etwas anderes, klicke darauf, surfe zu etwas anderem noch ein bisschen und ehe ich mich versehe, sind schon 2-3 Stunden vergangen ohne, dass ich etwas Sinnvolles getan hätte.

4. Über welche Witze kannst du richtig laut lachen?
Das ist schwer, da ich kein sehr humorvoller Mensch bin. Meine Eltern behaupten sogar, ich hätte überhaupt keinen Humor. Also kann ich über Witze nicht so direkt lachen. Was mich eher zum lachen bringt, ist, wenn in meiner Nähe jemand ganz besonders laut lacht und mich damit ansteckt xD
  
5. Macht es dir etwas aus, wenn du im Beisein von anderen weinen musst? 
Ehrlich gesagt schon. Ich kann es irgendwie gar nicht ab, wenn mich andere beim Weinen sehen, weshalb ich in solchen Situationen dann auch schnell versuche meine Tränen zu unterdrücken. Traurige Filme, bei denen ich schon vorher weiß, dass ich weinen werden, vermeide ich deshalb in Gesellschaft zu gucken.

6. Woraus besteht dein Frühstück?
Unter der Woche besteht es aus einer Toastscheibe mit Butter oder Cornflakes und einer Tasse Tee. Am Wochenende kann es dann auch schon mal etwas üppiger sein, mit einem schönen Rührei oder so.

7. Wem hast du zuletzt einen Kuss gegeben? 
Das ist eine gute Frage. Ich kann mich ehrlich nicht mehr daran erinnern xD Wenn ich so darüber nachdenke, habe ich schon lange keinem mehr einen richtigen Kuss gegeben.

8. In welchen Punkten gleichst du deiner Mutter? 
Viele meinen, dass wir uns sehr ähnlich sehen (was ich jetzt nicht unbedingt behaupten kann). Außerdem bin ich, wie sie, ziemlich stur, strebsam und nehme immer viel zu viel Rücksicht auf andere, wobei meine eigenen Interessen dann manchmal etwas zu kurz kommen.

9. Was machst du morgens als erstes?  
Als allererstes stelle ich meinen Wecker aus, dann bleibe ich noch etwa eine halbe Stunde liegen, um zu dösen. Dafür stelle ich mir sogar extra meinen Wecker eine halbe Stunde eher, weil ich diese Zeit brauche. Nach diesen 30 Minuten fange ich dann langsam an, mich aus dem Bett zu quälen und fertig zu machen.

10. Kannst du gut vorlesen? 
Ich glaube nicht wirklich, habe es allerdings noch nie richtig probiert.

11. Bis zu welchem Alter hast du an den Weihnachtsmann geglaubt? 
Das kann ich nicht ganz mit Gewissheit sagen, aber ich würde sagen, so seit ich in der Grundschule war, habe ich nicht mehr an ihn geglaubt.

12. Was möchtest du dir unbedingt mal kaufen? 
Ich überlege schon länger mir eine alte Schreibmaschine zuzulegen. Ich finde diese Dinger so cool :D

13. Welche Charaktereigenschaft hättest du gerne? 
Ich wäre gerne extrovertierter. Dann hätte ich nicht so viele Probleme damit mit anderen Leuten zu sprechen. Ich kann meistens keine Leute ansprechen und auch bei Bekannten fällt es mir sehr schwer irgendwelche Gesprächsthemen zu finden.

14. Was ist deine Lieblingssendung im Fernsehen? 
Im Fernsehen direkt habe ich keine richtige. Ich gucke Serien lieber über Amazon Prime. Hier ist meine Lieblingsserie Glee ♥

15. Wann bist du zuletzt in einem Vergnügungspark gewesen?
Also wenn ich so darüber nachdenke, eigentlich noch nie. Ich bin nicht so der Achterbahntyp. Wenn man mich mit in den Vergnügungspark schleifen würde, würde ich vermutlich eh nur am Rand rumstehen, weil ich Fahrgeschäfte nicht mag. Aus diesem Grund meide ich so etwas eher. 

16. Wie alt möchtest du gerne werden? 
Na am besten mehrere 1000 Jahre, oder? Vielleicht treffe ich ja noch irgendwann einen netten Vampir, der mir diesen Wunsch erfüllt ;)

17. An welchen Urlaub denkst du mit Wehmut zurück? 
An eigentlich fast jeden xD Besonders Kreta, Rom und unsere Ostsee-Kreuzfahrt waren einfach toll. 

18. Wie fühlt sich Liebeskummer für dich an? 
Kann ich leider nicht sagen, denn ich hatte noch nie welchen. Was ein bisschen traurig ist, da ich noch nie wirklich verliebt war. Außer natürlich in alle meine Buch- und Seriencharaktere xD 

19. Hättest du lieber einen anderen Namen? 
Ja, auf jeden Fall! Ich hasse meinen Namen, denn er lässt sich einfach schlecht schreiben. Versucht mal "Tina" per Hand zu schreiben, ohne dass die Verbindung zwischen T und i komisch aussieht. Ich hätte viel lieber einen längeren Namen mit Buchstaben, die sich schön verbinden lassen.

20. Bei welcher Gelegenheit hast du an dir selbst gezweifelt? 
Schön öfter mal. Vor allem, wenn ich bestimmte Entscheidungen treffen muss oder eine Sache einfach nicht klappen will, dann zweifle ich ziemlich oft an mir.


So das waren die ersten Zwanzig, die Nächsten folgen dann irgendwann einmal, wenn ich dazu komme xD Ich hoffe, dass ich euch nicht allzu sehr damit nerven werde ;)

Sonntag, 3. November 2019

[Rezension] Catwoman - Diebin von Gotham City




Buchtitel: Catwoman - Diebin von Gotham City
Autor: Sarah J. Maas
Verlag: dtv
Seitenanzahl: 368
Sprache: Deutsch







Klappentext


Partygirl bei Tag – Superdiebin bei Nacht
 Selina Kyle war die jüngste und gefürchtetste Straßendiebin von Gotham City – bis sie vor zwei Jahren verhaftet wurde. Nun kehrt sie unerkannt als mysteriöse Millionärstochter zurück. Während sie tagsüber als Partygirl Holly den Männern – allen voran ihrem verteufelt attraktiven Nachbarn Luke Fox – den Kopf verdreht, plant sie des Nachts den größten Coup aller Zeiten. Doch dann droht ihr Gefahr von unerwarteter Seite: Ein maskierter Unbekannter ist fest entschlossen, Selinas illegalen Aktivitäten den Garaus zu machen, und nimmt die Verfolgung auf. Ein faszinierendes Katz-und-Maus-Spiel beginnt. Was Selina nicht weiß: Ihr Widersacher ist kein anderer als Luke Fox.



Erster Satz


"Das johlende Publikum in der improvisierten Arena brachte ihr Blut nicht zum Kochen."


Meine Meinung


Das dritte Buch aus der DC Icons Serie stellt im Gegensatz zu den anderen keine Heldin in den Mittelpunkt, sondern eine der Gegenspielerinnen von Batman im DC Universum - Catwoman
Für mich ist es das erste Buch, welches ich aus dieser Reihe gelesen habe, auch wenn ich schon die ganze Zeit mit Wonder Woman liebäugelte. Da ich mit der Figur von Catwoman jedoch noch nicht so viel in Berührung gekommen bin und die Bücher von Sarah J. Maas liebe, ist es dieses Buch geworden, welches als erstes bei mir einziehen durfte. Meine Erwartungen an die Geschichte waren durch die Autorin entsprechend hoch.

Das Buch erzählt die Geschichte von Selina Kyle und ihrer Entwicklung zu Catwoman. Was führte dazu, dass aus der toughen Straßenkämpferin einige Jahre später die berüchtigte Diebin Catwoman wurde? Ist sie wirklich nur eine gefährliche Verbrecherin, die in Gotham ihr Unwesen treibt oder steckt doch mehr dahinter? Ist die Welt wirklich nur schwarz und weiß?
All diesen Fragen geht das Buch auf den Grund, umrahmt von einer mitreißenden und absolut spannenden Geschichte.

Diesmal würde jemand kommen und nach ihr suchen. Hoffentlich wollte der Betreffende spielen.

Mit Catwoman als Charakter hatte ich, wie schon erwähnt, noch nicht so viel zu tun. Ich habe sie in diesem Buch neu kennengelernt und kann deshalb auch nicht beurteilen, in wie weit die Darstellung der Autoren mit der aus den Comics übereinstimmt. Doch auch wenn diese Catwoman fast gar nichts mit der aus den Comics zu tun hätte, fände ich das nicht mal schlimm, schließlich ist jede neue Interpretation einer Figur umso spannender. Und auch wenn mir Catwoman als Figur bisher noch völlig unbekannt war, so war es das DC Universum an sich keineswegs. Natürlich ist dieses Hintergrundwissen für das Lesen dieses Buches nicht zwangsweise erforderlich, aber es ist doch nochmal ein besonderes Vergnügen bekannten Charakteren und Orten zu begegnen und ihre Geschichte mit der von Selina verflochten zu sehen. Dieser Aspekt war für mich ein besonderes Highlight und hat mir unheimlich viel Spaß gemacht zu verfolgen.

Doch auch für alle Nicht-DC-Fans hält das Buch einiges bereit und ist definitiv einen Blick wert. Sarah J. Maas schafft es durch ihren mitreißenden und gleichzeitig lockeren Schreibstil die Geschichte für den Leser lebendig zu machen. Gespannt verfolgt man Selinas Geschichte spürt den Adrenalinkick während ihrer Raubüberfälle. Die Story wartet nicht nur mit spannenden Kämpfen, Verfolgungsjagden und interessanten Bündnissen auf, sondern auch mit einer gehörigen Portion Humor und Witz, neben gefühlvollen und zutiefst bewegenden Momenten. Diese bunte Mischung macht es so unheimlich spannend Selinas Geschichte zu verfolgen und lässt die Seiten nur so dahin fliegen. 

Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Selina und Luke. Beide sind unheimlich spannende Charaktere mit einer interessanten Backgroundstory. Besonders die teils neckenden und provozierenden Interaktionen zwischen ihnen geben dem Buch seinen Charme. 
Selina, als ein Straßenmädchen aus einer üblen Gegend von Gotham City, welches sich Tag für Tag durchkämpft, um ihre Schwester zu beschützen, und später zur berüchtigten Catwoman wird, ist vor allem durch ihre Stärke und ihren Biss eine unheimlich interessante und erfrischende Protagonistin. Ihr gegenüber steht Luke. Ein Ex-Marine, der als Batwing alles dafür geben würde, um seine Stadt vor Gefahren zu beschützen.
Hier treffen zwei Charaktere aufeinander, die so unterschiedlich sind und doch so viel gemeinsam haben.

Warum hast du dir heute Nacht die Mühe gemacht, mich zu retten?
Weil wir zwei Seiten derselben Medaille sind.

Dieses Buch hat mich in eine Welt geführt, die ich voller Spannung in mich eingesaugt habe und aus der ich am liebsten nicht wieder auftauchen wollte. Als in sich abgeschlossener Einzelband lässt das Buch den Leser zwar zufrieden zurück, macht den Abschied aber auch schwerer. Bei einem Re-Read werde ich später aber ganz sicher noch einmal in Selinas Welt abtauchen!

Fazit


Der dritte Teil der DC Icons Serie erzählt die spannende Geschichte um Selina Kyle alias Catwoman, an der sicher auch Nicht-DC-Fans ihre Freude haben werden. Die Autorin begeistert mit einem mitreißenden Plot, einer starken Protagonistin und witzigen Dialogen. Für mich auf jeden Fall ein Highlight und damit eine klare Weiterempfehlung!


Sonntag, 27. Oktober 2019

Offline - Leben ohne Internet?


Leben ohne Internetzugang? In der heutigen Gesellschaft kaum denkbar oder? Schließlich braucht man das Internet heutzutage bereits für die kleinsten Dinge. Das fängt früh morgens an, wenn man sich vielleicht die neusten Nachrichten durchlesen möchte. Verabredungen und Treffen werden über Netzwerke wie WhatsApp und co organisiert, eine passende Zugverbindung ist schnell gesucht und wenn man etwas nicht weiß, wird das mal eben schnell gegoogelt. Diese Abläufe klingen vermutlich sehr vertraut, denn sie prägen den Alltag von den meisten Menschen. Durch mobile Daten ist man praktisch immer online und der ständige Internetzugang ist fast selbstverständlich geworden. Das Internet beeinflusst unser Leben so sehr, dass sich die Frage stellt, ob ein Leben offline überhaupt noch möglich ist. 

Schwer vorstellbar, das auf jeden Fall. Auch komplizierter. Aber sicher nicht unmöglich.
Während meines Freiwilligen Ökologischen Jahres darf ich jetzt (unfreiwillig) die Erfahrung machen, wie es ist fast ohne Internet zu leben. Da meine Einsatzstelle in einem Dorf ohne gut ausgebaute Internetverbindung liegt und besonders mein Mobilfunkanbieter dort wenig bis keinen Empfang bietet, muss ich größtenteils auf gutes Internet verzichten. Wlan ist zwar vorhanden, jedoch nur an den Dienstrechnern, die nicht für private Zwecke benutzt werden dürfen. Für Whatsapp reichen die mobilen Daten geradeso aus, eine Internetseite lädt mit ganz viel Glück nach 10 Minuten Wartezeit und mehreren Versuchen, manchmal aber auch gar nicht und Instagram und Facebook kann man fast völlig vergessen. 

Das mag beim ersten Lesen vielleicht gar nicht so schlimm klingen, schließlich ist Internet nicht lebensnotwendig, einige Sachen funktionieren ja noch und während eines FÖJ sollte das deswegen auch keine Probleme machen. Anfangs war ich auch noch der Meinung, dass man auch super ohne Internet klar kommt, vor allem da ich im Vergleich zu anderen aus meinem Umfeld recht wenig am Handy hing. Doch schon bald wurde mir bewusst, für wie viele Dinge man im Alltag (auch unbewusst) das Internet als Hilfe heranzieht. Und wie viel komplizierter es ist, auf diese Hilfe zu verzichten. Das fängt morgens bei der Kleiderwahl an. Da wir sehr viel draußen unterwegs sind, ist es wichtig sich auch entsprechend wetterfest anzuziehen, blöd nur, wenn das Internet nicht ausreicht, um mal eben einen Wetterbericht zu lesen. Auch beim Kochen hätte ich mir gerne den ein oder anderen Tipp geholt, da ich in dem Bereich eine absolute Null bin xD Knifflig wurde es, als wichtige Dokumente per Mail mit dem FÖJ-Träger ausgetauscht werden sollten. Das funktioniert ohne Internetzugang nämlich auch nicht so gut. Der Blog und meine Social Media Accounts liegen verständlicherweise während der Zeit in der Einsatzstelle unter der Woche auch größtenteils lahm.

Ich musste also feststellen, dass es gar nicht so einfach ist ohne einen verlässlichen Internetzugang. Aber natürlich ist es nicht komplett unmöglich. Die Menschen früher mussten schließlich auch ohne klar kommen ;D Für den Wetterbericht muss man eben Kollegen fragen, sich auf gut Glück multifunktional anziehen oder versuchen irgendwo ein Radio aufzutreiben. Beim Kochen hält man sich am besten an einfache Gerichte oder holt sich telefonische Anleitungen von Mutti xD Und den wichtigen Emailkontakt stempelt man kurzerhand als arbeitsnotwendig ab, um ihn am Dienstrechner zu erledigen. Man wird eben ein bisschen kreativ. 

Der Offline Zustand hat aber auch seine positiven Seiten. Man kann einen Gang zurück fahren und sich mal wieder etwas Zeit für sich nehmen. Unsere moderne Gesellschaft ist geprägt von ihrer Schnelllebigkeit, dem Konkurrenzdenken und einer Fülle von Informationen. Es tut gut, etwas Abstand davon zu finden, nicht ständig erreichbar zu sein. Ohne diese Art der Ablenkung hat man viel mehr Zeit über sich selbst nachzudenken. Endlich schaffe ich es mal mehr Zeit in der Natur zu
verbringen, den Kopf frei zu bekommen und nicht ständig irgendwelche Dinge zu konsumieren. Das ist eine Erfahrung, die jeder unbedingt mal machen sollte. Das Internet ist zwar in gewisser Hinsicht ein Segen, aber auch ein Fluch. Wer kennt es nicht, dass man oft unnötig viel Zeit damit vergeudet? Zeit, die so kostbar ist und in der man etwas viel besseres machen könnte - Lesen zum Beispiel :D 
Es gibt so viele Dinge zu entdecken, Kleinigkeiten, denen ich vorher kaum Beachtung geschenkt habe. Das Handy ist während meiner Woche im FÖJ fast nebensächlich geworden, oft passiert es mir sogar, dass ich es auf Ausflüge gar nicht mehr mitnehme, weil es schlichtweg so uninteressant geworden ist, dass ich es auf meinem Tisch vergesse xD

Aus eigener Erfahrung kann ich also sagen, dass es sehr gut tut, sich für eine Weile von der Schnelllebigkeit und dem ständigen Informationskonsum zu lösen, um den Kopf wieder frei zu bekommen und die Augen für neue Dinge zu öffnen. Auch wenn es fast undenkbar ist: Es ist nicht unmöglich ohne Internet zu leben! Leider zwingen uns die heutigen Gesellschaftsstrukturen oft dazu, zumindest teilweise online zu bleiben und wenn es nur ist, um wichtige Nachrichten oder Informationen zu erhalten. 
Und auch wenn ich die Zeit ohne richtiges Internet genieße, ist es doch auch immer wieder schön, am Wochenende nach Hause zu kommen und an meinem Blog zu arbeiten oder neue Beiträge zu durchstöbern. Denn dieser Austausch ist auch etwas, was ich auf keinen Fall missen möchte :D


Wie ist eure Meinung zu dem Thema? Könnt ihr ohne Internet leben oder wäre ein Verzicht darauf völlig unmöglich?

Donnerstag, 17. Oktober 2019

[Rezension] Uprising: Die Legende der Assassinen 1






Buchtitel: Uprising (Die Legende der Assassinen 1)
Autor: Amy Erin Thyndal
Verlag: Dark Diamonds
Seitenanzahl: 242
Sprache: Deutsch







Klappentext


Esmes Highlight des Tages ist es, jeden Morgen am Eingang des Empire State Building dem Security-Guard mit den Grübchen und den stechend silbernen Augen zu begegnen. Doch Atair ist kein gewöhnlicher Mensch. Von der Regierung geschaffen, gehört er zu einer Gruppe einzigartiger Soldaten, die nur einen einzigen Zweck erfüllen: leben, um zu dienen. Aber sie haben lange genug der Obrigkeit gehorcht! Die Soldaten beginnen eine Rebellion und Esme wird während des Gefechts ausgerechnet von Atair gefangen genommen. Der Mann, von dem sie eigentlich dachte, er würde auch etwas Besonderes in ihr sehen…



Erster Satz


"Es ist seltsam, wie die Assassinen ihre Anwesenheit ankündigen."

Meine Meinung


Menschen streben nach Perfektion, Weiterentwicklung und Macht. Das ist der Grund aus dem immer wieder nach weiteren Verbesserungen geforscht wird, warum neue Erfindungen entstehen. Doch was passiert, wenn es sich bei einer dieser Erfindungen um lebende Waffen handelt, die sich plötzlich gegen die Menschheit selbst richten? Wenn dein Beschützer plötzlich dein größter Feind wird?

Genau diese Fragen stellt sich Amy Erin Thyndal in ihrer neuen Dilogie "Die Legende der Assassinen". In ihrem ersten Band "Uprising" beschreibt sie den Fall der Menschheit und den Aufstieg und die Rebellion der Assets, den extra zum Schutz der Menschen gezüchteten Soldaten. Mit ihren Klauen und übermenschlichen Fähigkeiten ist es ihre Aufgabe loyal und gehorsam die Sicherheit der Menschen zu gewährleisten. Doch eines Tages wendet sich das Blatt und die vorherigen Beschützer werden zu den schlimmsten Feinden, die die Menschheit je gesehen hat. Zwischen all dem befindet sich Esme, die sich auf einmal zwischen den Fronten wiederfindet, als sie erkennt, dass zumindest ein Asset ganz anders zu sein scheint.

Das Buch verspricht eine düstere und actiongeladene Geschichte mit einer zerrissenen Protagonistin, die einen nicht mehr loslässt. Das kann ich auf jeden Fall bestätigen, denn auch wenn mich nicht alles an der Geschichte komplett überzeugen konnte, war es mir nicht möglich, das Buch aus der Hand zu legen. Man wird sofort in die Geschichte hineinkatapultiert und es geht rasant los, sodass man als Leser kaum Zeit hat seine Gedanken zu ordnen. Dieser Umstand hat mich persönlich ein klein wenig gestört, da ich mich gern erst richtig in die Welt eingefunden hätte. Gleichzeitig unterstreicht dieser Umstand, aber auch die Plötzlichkeit mit der die Ereignisse auf die Menschheit dort einprasseln. Vor allem der Beginn ist also geprägt von einer angespannten Atmosphäre, die sich gleich mit dem ersten Satz entwickelt. Der Leser wird während der ersten Kapitel mit einigen schaurigen und erschreckenden Bildern konfrontiert, die ich in dem Ausmaß selbst nicht erwartet hatte, deswegen hier die Vorwarnung ;)
Im mittleren Teil kehrt dann allmählich wieder eine gewisse Ruhe ein, die dem Leser etwas Zeit gibt die Ereignisse zu verarbeiten und die Charaktere besser kennenzulernen. Vor allem die Interaktion zwischen Esme und dem Asset Atair spielen in diesem Teil eine wichtige Rolle. Hier werden dann auch einige tiefer gehende Fragen aufgeworfen, zum Beispiel was einen Menschen menschlich macht, die sowohl die Charaktere als auch den Leser selbst zum Nachdenken anregen. 
Im letzten Abschnitt kam dann nochmal mit weiteren Kämpfen eine größere Portion Action und Spannung hinein, bis die Geschichte mit einem Cliffhanger den Leser neugierig auf Band 2 zurückließ. 
Umrahmt wird die Hauptgeschichte von einer Nebenhandlung, die sich in einer anderen Zeitebene abspielt. Dies macht die Story noch interessanter und bildet einen passenden Vor- und Abspann, der Lust auf Mehr macht.

Die Protagonisten dieser Geschichte sind das Menschenmädchen Esme und der Asset Atair, wobei die Story aus der Sicht von Esme erzählt wird. In dieser Konstellation bilden die beiden ein interessantes Paar, weil sie eigentlich Feinde sein sollten, dies aber nicht so ganz können. Esme, die im großen New York ihren Träumen hinterherjagt und sich plötzlich einem Albtraum gegenüber sieht, wirkte auf mich zu Beginn wie eine Protagonistin, die ich durchaus schätzen könnte. Leider wurde sie im Verlauf der Geschichte durch bestimmte Verhaltensweisen und Anspielungen in eine Richtung gedrängt, die sie mir etwas unsympathisch machte, wodurch ich auch nicht komplett mit ihr warm wurde und sie desöfteren durch ihr unrealistisches Verhalten meinen Zorn auf sich zog. Dem gegenüber steht der geheimnisvolle Atair, der mit seiner leicht verwirrten aber auch beschützenden Art recht anziehend wirkte, den ich aber leider immer noch nicht so ganz durchschaut habe. Mit seinem widersprüchlichen Verhalten wirft er Fragen auf, denen der Leser nur zu gern auf den Grund gehen würde. Trotz einiger Szenen, die doch auch einen Blick hinter die Fassaden erlaubten, habe ich das Gefühl bis jetzt bei beiden Charakteren nur an der Oberfläche gekratzt zu haben. Deswegen bin ich gespannt, ob sie im zweiten Teil ihr volles Potenzial ausschöpfen können.

Fazit


Trotz einiger Kritikpunkte konnte mich das Buch als Urban Fantasy Roman fesseln. Die rasante Handlung bringt eine ordentliche Portion Spannung in die Geschichte, obwohl es auch tiefere Momente gibt, die zum Nachdenken anregen. So oder so wirkt das Buch durch die aufgeweckten Gefühle in mir nach, auch wenn diese nicht nur positiv sind.


Sonntag, 13. Oktober 2019

Lesetipps für den Herbst ♣


Diese Aktion ist eine Idee von Leni (Meine Welt voller Welten) und Tanja (Der Duft von Büchern und Kaffee). 
Der Sinn ist es, sich gegenseitig schöne Buchempfehlungen für den Herbst vorzustellen und so neue Bücher kennen zu lernen, mit denen man es sich in der kälter werdenden Jahreszeit auf dem Sofa gemütlich machen kann :D

Meine Buchempfehlung für euch:

Zirkel
von Sara B. Elfgren und Mats Strandberg

Klappentext:
"Die sechs Mädchen könnten verschiedener nicht sein. Abgesehen davon, dass sie in der schwedischen Kleinstadt Engelsfors leben, auf dieselbe Schule gehen und sich nicht mögen, haben sie nichts gemeinsam. Glauben sie. Doch eines Nachts werden sie im Wald zusammengeführt. Sie sind auserwählt, das Böse, das in der Stadt lauert, zu bekämpfen. Schaffen sie es, miteinander auszukommen? Denn nur mit vereinten Kräften können sie die dunklen Mächte besiegen. Ein erstes Opfer gibt es bereits – Elias, der vermeintlich Suizid begangen hat, wird mit aufgeschlitzten Pulsadern auf der Schultoilette gefunden …"


Dieses Buch hat für mich genau die richtige Mischung aus Spannung, Grusel, Tod und Magie und passt damit perfekt in diese mystische und düstere Jahreszeit. Gerade durch Halloween verbinde ich den Herbst vor allem auch mit Geistern, Hexen und dunkler Magie. Als Mischung aus Fantasy und Krimi eignet sich das Buch wunderbar, um damit, in eine Decke gekuschelt, Kälte und Stürme des Herbstes zu überstehen.


Wenn ihr also noch nach einer guten Lektüre sucht, dann macht es euch doch mit "Zirkel" gemütlich und verfolgt gespannt die Geschichte um Engelsfors ♥


Was verbindet ihr mit dem Herbst? Mögt ihr die kalte und düstere Jahreszeit?